Seit 2002 gibt es DVB-T, welches mittlerweile in Millionen Haushalten Einzug gehalten hat. Auch auf mobilen Geräte wie z.B. Handys, Laptops oder Smartphones ist es verfügbar. Doch mittlerweile kündigt sich der Nachfolger mit DVB-T2 an. Bis 2014 / 2015 könnten dazu alle größeren Ballungszentrum umgerüstet sein.
DVB-T2 bietet sehr gute Voraussetzungen den Empfang weiter zu entwickeln. Durch die Einführung soll ein Quantensprung erlangt werden, da hierdurch auch HD-Programme empfangbar sind. Hinzu würde die Anzahl der SD Programme deutlich erhöht werden. Desweiteren ließen sich Fernsehsignale und Breitbanddienste kombinieren und würden so Hybrid-TV ermöglichen.
Inhalt:
1. Neue Geräte für DVB-T2
Um in den Genuss von DVB-T2 zu kommen, müssen sich die Nutzer allerdings neue Geräte anschaffen, dazu kommen kompatible Digitalreceiver auf den Markt. Als starke Nachfrage zu DVB-T2 könnten sich dabei die zahlreichen HD-Programme entwickeln. Auch könnten Anbieter dank der neuen Technik ihre Empfangsreichweiten deutlich steigern. Durch den terrestrischen Empfang seien auch zukünftige Dienste wie Internet-TV, Video on Demand und Pay-TV möglich. In Deutschland (DVB-T2 Deutschland) gibt es bereits Modellversuche in Hamburg. Die Einführung vom neuen Standard soll allerdings erst in einigen Jahren erfolgen und das obwohl DVB-T2 in die Jahre gekommen ist. DVB-T2-Receiver werden DVB-T empfangen können und sind damit abwärtskompatibel. In Österreich startete ORS bereits einen Testbetrieb für DVB-T2.
2. HD-Programme mit DVB-T2
Mit DVB-T2 würde sich die Übertragung deutlich verbessern, dadurch würden die Bilder nicht mehr so ruckeln, wie bei aktuellen DVB-T. Das Umschalten von einem Programm auf das andere würde zudem sehr schnell gehen, so dass keine Wartezeit entsteht. Auch ist der Empfang von HD-Programmen über die Antenne möglich. Die TV-Sender profitieren ebenfalls von der neuen Technik, da die Übertragungskosten sinken würden. Dadurch kann man erwarten, dass das Angebot von lokalen Sendern bei DVB-T2 zunimmt und vielfältiger wird.
Für den Empfang wird dazu ein geeigneter Receiver benötigt und eine entsprechende Antenne. Für DVB-T2 soll es zudem Antennen mit einem Empfangsradius von 360 Grad geben. Desweitern sollen spezielle Filter störende Funksignale, wie z.B. von WLAN oder Handys, blockieren und herausfiltern. DVB-T2 bietet im Gegensatz zum Vorgänger deutliche Verbesserungen, gerade im Bereich der Bildqualität und der Anzahl der Sender. Nachteil ist allerdings, dass man sich neue kompatible Geräte anschaffen muss. ARD/ZDF gaben bereits bekannt ab 2014 auf DVB-T2 umzustellen.
3. Fazit: DVB-T2 Vor- und Nachteile
Es ergeben sich einige Vor- und Nachteile beim Wechsel von DVB-T auf DVB-T2. Diese habe ich hier aufgelistet.
Robusteres Signal
Schnellere Umschaltzeiten
kostengünstigere Verbreitung
MPEG-4/H.264 statt MPEG-2
Bessere Bildqualität
Neue Empfänger notwendig (DVB-T2-Receiver, Antennen)
teurere Receiver
Entschlüsselung von H.264 ist rechenintensiver als die von MPEG-2 (leistungsfähigere Geräte notwendig)
Ein weiterer Nachteil ergibt sich für Nutzer, die einen Fernseher mit integriertem Tuner haben. Der Fernseher kann zwar weiterhin genutzt werden, dafür muss aber dennoch ein externer DVB-T2-Receiver her. Es ist nämlich nicht davon auszugehen, dass die Sender eine Ausstrahlung von DVB-T und DVB-T2 nur vorübergehend leisten werden.
Was sonst noch interessant ist? Humax hatte bereits den HD-Fox T2 im Februar 2010 angekündigt – dies war der erste eigene DVB-T2-Receiver.
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Kommt auf den Preis an. Im Schlafzimmer nutze ich DVB-T mit ner Röhre. Da ist mir das Bild fast egal.
Im im Wohnzimmer hab ich Entertain auf nem Plasma-TV
Daher schön zu hören, aber ne Frages des Preises