Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Quarantäne und Löschen, wenn das Anti-Virus-Programm anspringt? Viele Anwender wissen sicherlich oft nicht, was sie bei solch einer Meldung machen sollen. Die Option mit der Quarantäne ist bei falschen Virus-Meldungen sinnvoll.
Doch wann löscht man eine Datei und wann verschiebt man sie in die Quarantäne und wann kann man eine vermutlich infizierte Datei löschen?
Diese Frage lässt sich manchmal nicht ganz einfach beantworten. In Quarantäne gehören Dateien, bei denen du nicht genau weisst, ob diese wirklich “infiziert” sind und du sie für den gewöhnlichen Betrieb des PCs nicht doch benötigst. So wäre es zum Beispiel fatal, wenn dein Antivirus-Programm ein kritisches Programm wie die Explorer.exe falsch markiert und du die Datei löscht.
Das Löschen einiger Dateien kann zu Problemen bei der Ausführung von Problemen führen und nicht immer erkennt ein Anti-Virus Programm wirklich etwas korrekt. In diesem Fall ist die Quarantäne ideal geeignet. Dateien die in Quarantäne “geschoben” werden sind vom Rest des Computers abgeschottet und können von dort aus nicht ausgeführt werden – also keinen Unfug anstellen.
So kann man zusammenfassend sagen: Verschiebe eine Datei sicherheitshalber erstmal in Quarantäne. Sollte dein Rechner (speziell auch Programme) eine längere Zeit(sagen wir mal ein oder zwei Wochen) ohne Probleme laufen, kann die Datei aus der Quarantäne unwiderruflich gelöscht werden.
War dieser Beitrag hilfreich? Dann abonniere doch den kostenlosen RSS-Feed mit allen Beiträgen, um immer neueste Beiträge zu sehen.

